Wer wir sind

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Wir sind ein Verein von 60 Musikantinnen und Musikanten aus dem Dorf Tirol in Südtirol. Unser Musikprogramm reicht von der traditionellen Blasmusik mit Märschen, Polkas und Walzern über die originale symphonische Blasmusik bis hin zur modernen, gehobenen Unterhaltung. Durch unser Spiel tragen wir bei verschiedensten kirchlichen und weltlichen Feiern zur Festlichkeit und Freude unserer Bewohnerinnen und Bewohner und Gäste bei.

Termine

Neujahranspielen

Di. 26. Dezember 2017  –  12:00 Uhr
Haslachstraße - Seminarstraße - Zenoberg

Neujahranspielen

Sa. 30. Dezember 2017  –  08:00 Uhr
Aichweg - St. Peter - Dorf - Segenbühel

Was wir machen

Zwischen Proben, Konzerten und diversen Auftritten verzeichnet die Musikkapelle pro Jahr ungefähr 110 Einsätze.
Zu erwähnen sind:

  • das „Festkonzert“ am Ostersonntag
  • die Mitwirkung bei kirchlichen Feiern wie Erstkommunion, Firmung, Prozessionen, Allerheiligen und Beerdigungen
  • die Gestaltung des „Cäcilien Sonntags“
  • die Umrahmung der „Stephanstagsfeier“ der Freiwilligen Feuerwehr
  • der Umzug beim „Traditionellen Herbstfest“
  • die „Gästekonzerte“ im Vereinshaus von Dorf Tirol (ca. 14 von Ostern bis Ende Oktober)
  • die Konzerte in verschiedenen Orten Südtirols und im benachbarten Ausland

Das Musikprogramm bei Konzerten reicht von der traditionellen Blasmusik mit Märschen, Polkas und Walzern über die originale symphonische Blasmusik bis hin zur modernen, gehobenen Unterhaltung.
Einen hohen Stellenwert genießt auch die Musik in Bewegung, wo mit Stabführer, Fahenenabordnung und Marketenderinnen entweder in 5er oder in 7er Reihe, je nach Breite der Straße, marschiert wird.

Auf zahlreichen Konzertreisen ins Ausland hat die Musikkapelle ihr Dorf immer glänzend vertreten und für die Mitwirkenden waren diese Ereignisse ein ganz besonders Erlebnis. So spielten Dorf Tiroler Musikantinnen und Musikanten in Deutschland (Oktoberfest in München, Motoradrennen in Hockenheim, Frankfurt, Gunzenhausen, Kreiling, Glottertal, Goslar), Österreich (Südtirol Tage in Wien, Salzburg, Seefeld, Bezirksmusikfeste in Jochberg und Kirchbichl, Wenns, Skispringen in Stams, Stanglwirt in Going), Belgien (Büllingen und Eupen) und beim Kantonalen Musikfest in Davos in der Schweiz.

Ebenso kann die Musikkapelle Dorf Tirol mit Stolz auf diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte verweisen:

  • „Die Musik kommt“ mit Maria Hellwig im ZDF
  • „Das Sonntagskonzert“ im ZDF
  • „Musikantenstadl" mit Karl Moik im ORF
  • „Klingendes Österreich“ mit Sepp Forcher im ORF
  • „Servus, Grüezi & Hallo“ im RTL
  • „Frühschoppen“ im Ö-Regional Tirol
  • „Blasmusik“ im RAI-Sender Bozen
  • „Der Sonntag Vormittag“ mit Hans Kutscherer von Radio Tirol

Im Jahre 1988 wurde eine Tonträgeraufnahme mit dem Titel „Die schönsten Märsche aus Tirol“ eingespielt. Die erste Live-CD wurde beim Osterkonzert 1998 unter dem Motto „Land im Gebirge“ aufgenommen.

 

Seit 200x wird die Musikapelle von Michael Matzoll musikalisch geleitet. Die organisatorische Leitung liegt seit 2006 in den Händen von Helmut Gamper.

 

Aus der Musikkapelle heraus ist die „Böhmische Dorf Tirol“ entstanden, die in der Besetzung Es-Klarinette, 2 B-Klarinetten, 2 Flügelhörner, 2 Trompeten, Tenorhorn, Bariton, Horn, Tuba und Schlagzeug kleine Feste und diverse Feiern und Heimatabende vorwiegend mit böhmischer Blasmusik umrahmt. Sie steht unter der Leitung von Thomas Pircher.

Unsere Geschichte

Über die Gründung und frühe Tätigkeit der Musikkapelle Dorf Tirol gibt die Chronik wenig Aufschluss. Die Älteste, uns bekannte Aufzeichnung stammt aus dem Jahre 1650; da lesen wir in den Pfarrbüchern ziemlich regelmäßig bis 1791 von Ausgaben, die alljährlich gemacht wurden, zur Besoldung von „Trumblschläger, Geiger, Schwegler und Pfeifer“ für ihr Mitwirken bei den Christi Himmelfahrtsprozessionen. Ob sich aus diesen „Pfarrmusici“, wie sie um 1675 auch genannt werden, eine im heutigen Sinn verstandene Musikkapelle herausentwickelt hat, können wir nur vermuten.
Das im Jahre 1754 von Kaiserin Maria Theresia erlassene Verbot betreffend die Verwendung von Pauken, Hörnern, Flöten und Trompeten bei kirchlichen Feiern hat die Kapelle nicht beeinflusst.
Von „militärischen Feldmusikanten“ lesen wir um die Zeit der Napoleonischen Kriege 1799.

Während des 1. Weltkriegs wurde die Kapelle zwar offiziell nicht aufgelöst, war aber bald aus Mangel an Musikanten nicht mehr spielfähig. Gleich nach dem Ende des Krieges begann unter dem damaligen Kooperator Alois Bauerschafter der Wiederaufbau. Von den Musikanten der Vorkriegszeit blieben noch neun Mann übrig. Neu dazu kamen 21 Jungmusikanten und bereits im Herbst 1919 konnte die Kapelle wieder aufspielen.
Dann brach die Zeit des Faschismus herein, die auch die Kapelle nicht verschonte und so manche Schwierigkeit mit sich brachte. 1927 musste man über dem Eingang zum Probelokal im Widum die Aufschrift „oratorio parrochiale“ anbringen, um nicht der nationalen Vereinigung „dopo lavoro“ beitreten zu müssen. Zudem waren die Auftritte in Tracht verboten. Jedes Stück musste vor seiner Aufführung bei der Polizei angemeldet werden und durfte statt mit dem Titel nur mit Nummern bezeichnet werden.

Während des 2. Weltkrieges kam es zu ähnlichen Situationen wie während des Ersten. Bei der Herz-Jesu-Dankprozession 1946 in Bozen war die Kapelle wieder dabei.
Seither hat die Musikkapelle bei den verschiedensten kirchlichen und weltlichen Feiern bis zum heutigen Tag durch ihr Spiel zur Festlichkeit und Freude der Bewohner und Bewohnerinnen und Gäste beigetragen. Das Musikprogramm bei Konzerten reicht von der traditionellen Blasmusik mit Märschen, Polkas und Walzern über die originale symphonische Blasmusik bis hin zur modernen, gehobenen Unterhaltung.

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Musikkapelle Dorf TirolSeminarstr. 4a 39019 TirolItalien


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